
Luxuskreuzfahrten
Luxuskreuzfahrten unterscheiden sich von klassischen Kreuzfahrten weniger durch das Ziel als durch die Schiffsgröße, das Verhältnis von Crew zu Gästen und den Umfang dessen, was im Preis steckt. Diese Rubrik erklärt, woran du das Luxussegment erkennst, welche Reedereien dazugehören und für wen sich der Aufpreis lohnt – und für wen nicht.
Was macht eine Luxuskreuzfahrt aus?
Der sichtbarste Unterschied ist die Größe: Luxusschiffe fahren mit einigen Hundert statt mehreren Tausend Gästen, bieten überwiegend oder ausschließlich Suiten und haben ein deutlich höheres Verhältnis von Crew zu Gästen. Daraus folgt der Rest – kaum Warteschlangen, freie Tischwahl statt fester Essenszeiten und Personal, das dich nach zwei Tagen mit Namen anspricht.
Der zweite Unterschied liegt in der Preisstruktur. Im Luxussegment sind Getränke, Trinkgelder und WLAN bei den meisten Anbietern eingeschlossen, je nach Reederei auch Landausflüge oder die Anreise. Der Tagespreis wirkt dadurch hoch, enthält aber Posten, die du bei einer klassischen Kreuzfahrt einzeln dazubuchst. Ein Vergleich ergibt deshalb nur über die Gesamtkosten der Reise Sinn, nie über den Einstiegspreis.
- Kleine Schiffe mit einigen Hundert Gästen statt Großschiffen mit mehreren Tausend.
- Überwiegend oder ausschließlich Suiten, meist mit Balkon.
- Hoher Personalschlüssel, offene Restaurantzeiten, kaum Wartezeiten.
- Getränke, Trinkgelder und WLAN in der Regel inklusive, Ausflüge je nach Anbieter.
- Häfen, die für Großschiffe zu klein sind – dafür weniger Attraktionen an Bord.
Welche Reedereien zählen zum Luxussegment?
International zählen unter anderem Silversea, Seabourn und Regent Seven Seas zum Luxussegment; im deutschsprachigen Raum ist Hapag-Lloyd Cruises mit der Europa und der Europa 2 der bekannteste Anbieter. Dazwischen liegt ein Premiumsegment mit Reedereien wie Oceania Cruises, das sich in Schiffsgröße und Serviceniveau von den großen Marken abhebt, ohne alles einzuschließen.
Für deutschsprachige Gäste ist die Bordsprache das entscheidende Kriterium. Die internationalen Luxusreedereien fahren auf Englisch, deutschsprachige Betreuung ist dort die Ausnahme. Wer Wert auf Deutsch an Bord legt, landet fast zwangsläufig bei Hapag-Lloyd Cruises – oder beim Premium-Alles-Inklusive von Mein Schiff, das preislich deutlich darunter liegt, ohne den Personalschlüssel eines Luxusschiffs zu erreichen.
Lohnt sich der Aufpreis?
Der Aufpreis lohnt sich, wenn dir Ruhe, Platz und Service mehr wert sind als Auswahl und Unterhaltung – und wenn du die eingeschlossenen Leistungen tatsächlich nutzt. Wer ohnehin täglich Wein zum Essen trinkt, Landausflüge bucht und Wert auf eine Suite legt, kommt der Rechnung eines Luxusanbieters näher, als der erste Blick auf den Katalogpreis vermuten lässt.
Nicht lohnen wird er sich, wenn du eine Kreuzfahrt vor allem wegen der Vielfalt an Bord buchst. Auf einem kleinen Luxusschiff gibt es keine Wasserparks, keine großen Bühnenshows und kein Kinderprogramm im Clubformat. Familien mit Kindern sind auf einem großen Schiff meist besser und deutlich günstiger aufgehoben – welche Reederei dafür infrage kommt, steht im Reedereivergleich.
Ob sich ein Luxusschiff für deine Reise rechnet, lässt sich erst mit konkreten Terminen und Kabinenkategorien beantworten. Wir rechnen dir beides gegen – den Luxusanbieter und die vergleichbare Reise auf einem großen Schiff. Ruf uns unter 02222 929008 an, schreib an info@cruisefan.de oder komm in eines unserer TUI ReiseCenter am Chlodwigplatz in Köln oder in der Königstraße in Bornheim – Mo, Di, Do und Fr von 10 bis 18 Uhr, mittwochs bis 15 Uhr.
